Tour d´Alsace
Tuesday, 27 July 2010 07:14
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Hallo liebe Leser

 

meine Sommerpause ist inzwischen beendet, ich fahre wieder Rennen und fand es darum auch dringend an der Zeit, euch darüber auf de Laufenden zu halten.

 

Wie ich schon in einem früheren Eintrag angekündigt hatte, habe ich operativ meine Nasenscheidewand begradigen lassen. Das ist nun fast vier Wochen her.

Die OP selber bereitete mir nur vier Tage Probleme, danach konnte alles weitergehen wie vorher.

Nur war es natürlich der Sinn, eine Verbesserung gegenüber dem vorherigem Zustand zu erreichen, welche bis jetzt ehrlich gesagt noch nicht zu verzeichnen ist.

Jedoch war ich heute das letzte Mal beim Arzt, der mir versicherte, dass die noch geschwollenen Schleimhäute auch noch abschwellen und ich dann eine deutliche Verbesserung spüren werde.

Ich bin gespannt.

 

Am vergangenen Montag begann ich dann beim Kirmesrennen in Dentergem wieder mit den Wettkämpfen. Donnerstag und Freitag folgten noch ein Kirmesrennen und ein Dernykriterium.

Diese Rennen verliefen allesamt normal. Natürlich habe ich noch keine gute Form, ich fühle aber, dass es voran geht.

 

Momentan befinde ich mich im Auto auf dem Weg zur Tour d`Alsace. Dort musste ich im letzten Jahr nach auf der zweiten Etappe aufgeben, was für mich damals doch eine sehr große Enttäuschung war. Darum wäre es natürlich umso schöner, wenn ich mich in diesem Jahr um einiges besser fühle. Aber natürlich bin ich zuversichtlich.

 

Das war es ersteinmal mit Berichterstattung. Ich werde versuchen, in den nächsten Tagen von den Etappen zu berichten.

 

Grüße

 

Philipp

 
Circuito Montanes
Tuesday, 15 June 2010 09:50
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Hallo

 

ich melde mich heut vom Circuito Montanes, inzwischen leider nur noch als Zuschauer.

Die achttägige Rundfahrt im Norden Spaniens begann am vergangenen Dienstag mit einem Prolog, in dem ich als einer der sehr wenigen unter trockenen Bedingungen startete.
Ich hatte keine schlechten Beine und wurde siebter, womit ich trotz des Vorteils den ich gegenüber den meisten anderen hatte doch zufrieden war.

Die folgenden Tage regnete es dann aber fast ununterbrochen von morgens bis abends.
Außerdem war es nicht besonders warm, was mir doch sehr zu schaffen machte.
Ich hatte ständig das Gefühl, dass meine Muskeln viel zu kalt waren um Leistung zu bringen und vor allem nach den längeren Abfahrten war es ziemlich schwierig, den Körper wieder irgendwie auf Temperatur zu bekommen. Dann fühlten sich die Beine an wie Stein.

Natürlich trug ich jeden Tag eine Regenjacke, jedoch gibt es leider nichts, was wirklich die Beine vor Nässe und Kälte schützt. Auch Beinlinge werden nass und geben damit ständig Feuchtigkeit an die Beine ab.

Jedenfalls wachte ich am Morgen der vierten Etappe schon mit einem leichten Krankheitsgefühl auf. Diese Etappe war dann gerade auch eine der schwersten, mit einer Bergankunft auf 2000m Höhe. Normalerweise hätte ich mich auf so etwas gefreut, doch an diesem Tag landete ich schon am ersten Anstieg im Grupetto und kämpfte die folgenden 90km mit der Frage, ob ich aufgeben sollte oder nicht.
Irgendwie schaffte ich es dann zwar, die Etappe zu beenden, hatte aber am gleichen Abend noch Fieber und startete dann am Samstag nicht mehr.
Das ist natürlich sehr schade, da ich doch vor der Rundfahrt gute Beine hatte und mir die Topographie hier wirklich hätte liegen können.

So muss ich nach der Tour d´Alsace im letzen Jahr schon wieder krankheitsbedingt darauf verzichten, endlich mal einen richtigen Berg im Rennen hochzufahren.

Wie es nun weiter geht steht noch nicht ganz fest. Am Donnerstag startet die Boucles de la Mayenne in Frankreich. Ich werde ersteinmal hier beim Team bleiben und versuchen, mich im Hotel auszukurieren um dann zu entscheiden, ob ich in Frankreich starten kann oder nicht.

 

Grüße

 

Philipp